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Gastbeitrag: Carolines Erfahrungsbericht zum 1. Mountain Yoga Festival in St. Anton am Arlberg

13. Oktober 2016 – von

Hip, Hip, Hurraaa, ich konnte es kaum glauben, als ich mein E-Mail Postfach öffnete und die Nachricht von der lieben Valerie von The Yoga Affair sah:

„Liebe Louisa, ich darf dir freudigst mitteilen, dass du eine der beiden glücklichen Gewinnerinnen unserer Mountain Yoga Festival Verlosung bist! Du bekommst einen 4-Tages-Festival-Pass (Do 1. Sep. – So 4. Sep 2016). Mit diesem kannst du alle Veranstaltungen (Morgeneinheit, Yogaeinheiten, Yoga-Talks, Yoga-Workshops, Soul Motion Dance, Abendeinheit) im Rahmen des Festivals besuchen…“

Whohooooo, ich war sprachlos. Noch nie hatte ich bei einem Gewinnspiel gewonnen und rastete daher völlig aus vor Freude.
Vor allem weil ich mir so sehr gewünscht hatte, auf dieses Festival zu fahren, welches all das vereint, was ich so sehr liebe: Yoga, Begegnungen mit Menschen, die wundervolle Natur und mein Herzensthema ganzheitliche Gesundheit.

Dann schaute ich in meinen Kalender und bemerkte: Mist, ich hatte mittlerweile an diesem Wochenende ein wichtiges Seminar, bei dem ich nicht fehlen konnte. Neeeeeeeeiiiiiin!!!

Den Gewinn sausen lassen? Keine Option bei diesem tollen Angebot!

Also fragte ich Valerie, ob es ausnahmsweise möglich sei, dass meine Freundin Caroline, frisch gebackene Yogalehrerin, meinen Platz einnimmt. Sie stimmte dankenswerterweise zu und ich freute mich wie verrückt, Caro mit dem Festival-Pass eine Freude zu machen und so quasi fast selbst mit dabei sein zu können (zumindest im Herzen)…

Netterweise hat Caroline mich mit Bildern und folgendem Erfahrungsbericht am 1. Mountain Yoga Festival teilhaben lassen, den ich heute mit euch teilen möchte. Tausend Dank dir dafür, liebe Caro …

 

Servus und Namasté

Es ist das erste Septemberwochenende im Wintersportort St. Anton am Arlberg, die Sonne strahlt durchgängig und ebenso die Menschen, die mit Matte unterm Arm durch das Dorf wandern.

Dank meiner lieben Yogafreundin Louisa konnte ich am ersten Mountain Yoga Festival teilnehmen. Glückspilz Louisa hatte im Gewinnspiel von The Yoga Affair ein Ticket gewonnen. Leider war sie verhindert und freute sich, mit ihrem Ticket jemand anderen glücklich machen zu können. Das hat auf jeden Fall funktioniert!

Und nun freue ich mich, schon mehr als einen Monat später, an die warmen Sonnenstrahlen und einzigartigen Yogastunden zurück zu denken und meine Erfahrungen mit Euch zu teilen.

Ein Yogafestival in den Bergen von Tirol

Das klingt genauso traumhaft, wie man es sich vorstellt. Mit dem Gampenlift geht’s hoch auf 1.850 Meter. Ich rolle meine Matte aus, sitze auf der Terrasse der Berghütte – über mir ein grenzenloser, blauer Himmel, Alpenpanorama, Sonnenschein. Zur Entspannung reicht das schon aus und bietet eine tolle Kulisse für ein außergewöhnliches Yoga-Erlebnis.

Mountain Yoga

Ich beginne den ersten Festivaltag, der unter dem Thema „Loslassen“ steht, mit einer Yin Yoga-Einheit bei Tanja Seehofer. Der Kurs ist für Anfänger ausgeschrieben, aber die Beschreibung klingt gut und ich gehe lieber nach meinem Empfinden – und das sagt mir, dass ich es langsam angehen möchte. Ich bin positiv überrascht, da die Einheit zwar sanft ist und die Asanas lange gehalten werden, aber weniger statisch als ich es vom Yin Yoga kenne. So habe ich einen wundervollen Start, genieße die Dehnungen und ein paar tiefe Atemzüge der Tiroler Bergluft. Gegen Ende der Stunde hören wir das „ommm“ der Yogagruppe, die nebenan auf der Terrasse übt. Wie schön, dabei einfach mal still zu sein und zuzuhören.

Yoga mit Tanja Seehofer

Am Nachmittag finden drei Workshops parallel statt und die Wahl fällt nicht nur dieses Mal schwer. Am liebsten würde ich an allen teilnehmen, doch ich folge auch hier meinem Gefühl sowie dem Wunsch, möglichst jeden der Lehrer einmal mitzuerleben. So schließe ich mich dem Workshop von Patricia Thielemann an. Sie erklärt zunächst in ihrer klaren und präzisen Art, wie sie ihren eigenen Yogastil „Spirit Yoga“ entwickelt hat und was diesen auszeichnet.

Yoga mit Patricia Thielemann

Der Schnee legt sich langsam

Außerdem zeichnet die Berliner Yogalehrerin ein schönes Bild in unseren Köpfen. Sie vergleicht unsere Gedanken mit dem Schnee in einer Schneekugel. Die wirbeln nämlich häufig wild in unserem Kopf herum, genauso wie der Schnee und als ob jemand die ganze Zeit diese Schneekugel schüttelt.

Die Vorstellung, dass der Schnee sich legt, die Gedanken also zur Ruhe kommen, ist ein Ziel von Yoga, Meditation – oder welches Werkzeug man auch immer dafür benutzt. Im praktischen Teil des Workshops erfahren wir unter anderem, dass Yoga Arbeit an sich selbst bedeutet, uns auf die Herausforderungen des Alltags besser vorbereitet, aber auch einfach Kraft, Körperbewusstsein und Entspannung bringt. Das kann ich alles so unterschreiben. Für mich ist Yoga jedenfalls immer ein Weg, um zu mir selbst zu kommen.

Zwei weitere Highlights für mich sind die Morgen-Meditation beim Museum mit Karl Straub sowie der Workshop zum Thema Chakren bei Sigrid Pichler.

Für die Meditation sitzen wir am Teich, lauschen den Geräuschen der Natur und Karls Worten, der uns daran erinnert, dass wir nie alleine sind, dass alles verbunden und eine Einheit ist – Natur, Tiere, Menschen, der Atem. Und dass wir immer zu Hause sind, egal wo wir uns gerade befinden. Sehr schöne und sehr yogische Gedanken, finde ich, auch wenn sich das Gefühl der Verbundenheit oder des Nicht-getrennt-seins im Alltag nicht immer selbstverständlich einstellt.

Sigrid Pichler erzählt uns von den Energiezentren im Körper, den Chakren, und schließt dies mit einer praktischen Einheit ab, in der sie diese mit Asanas verbindet. So kann man beispielsweise durch Druck, viel oder wenig Bodenkontakt verschiedene Chakren ansprechen.

Mountain Yoga Festival in St. AntonDen Abschluss des Festivals machen wir am Sonntagmorgen mit einer gemeinsamen Klasse bei Sandy Duncan – die letzte Yoga-Einheit mit Bergblick, Sonnenschein und rund 150 Yogis, die an diesem Wochenende teilgenommen haben.

Mein Fazit zum 1. Mountain Yoga Festival St. Anton

Das Festival war sehr professionell organisiert und trotzdem mit so viel Herz und Liebe zum Detail gestaltet. Es gab eine tolle Auswahl an internationalen Lehrern, dadurch eine große Vielfalt an Stilen und Levels, und das alles an wunderschönen Locations.

Das erste Mountain Yoga Festival war ein gelungener Auftakt für St. Anton am Arlberg. Ich hatte viel Spaß, habe liebe Menschen kennengelernt und Inspirationen für meine eigene Yoga-Praxis mitgenommen.

Als Andenken habe ich Louisa und mir zwei Festival-T-Shirts mitgebracht. Vielleicht schaffen wir es ja im nächsten Jahr gemeinsam nach St. Anton zum 2. Mountain Yoga Festival St. Anton: Save the Date: 31.8. – 3.9.2017!

Danke, liebe Louisa und liebes Team von The Yoga Affair. Und ein herzliches Dankeschön an die tolle Organisation dieses einzigartigen Events.

Namasté, Caroline

 

Eine Zusammenfassung des 1. Mountain Yoga Festivals in St. Anton am Arlberg findest du hier:

 


Gastbeitrag von Caroline Weber:Caro Weber

 

Ihre ersten Yogakurse besuchte Caro während der Schulzeit, wo ihr die Bewegung und Entspannung sehr gut taten. In den Jahren danach spielte Yoga immer wieder eine Rolle in ihrem Alltag – mal eine kleinere, mal eine größere. Mit der Ausbildung zur Yogalehrerin im vergangenen Jahr ging dann der Traum in Erfüllung, mehr über Yoga zu erfahren und das in Zukunft auch mit anderen zu teilen. Im Stil ihrer Ausbildung – Vinyasa mit großen Einflüssen vom Anusara Yoga – fühlt Sie sich mittlerweile sehr zu Hause. Caroline lebt und arbeitet in Karlsruhe. Das Zitat aus der Bhagavad Gita: „Yoga is the journey of the self, through the self, to the self“ beschreibt für Sie momentan am besten die Essenz des Yoga.

 


 

Vielen lieben Dank an Caro für den wundervollen Erfahrungsbericht zum 1. Mountain Yoga Festival in St. Anton. Im nächsten Jahr bin ich sehr gerne mit dabei.

Bleib gesund

Louisa

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